Top 5 Fehler von Freelancern in der Buchhaltung

on November 9 | in 3 tagwerktipps, 5 tagwerkzeug, 9 Beiträge, Ideen, Träumereien | by | with 1 Comment

Sie sind Designer, Grafiker, Texter, Schriftsteller, Musiker, Maler, Fotografen, Schöngeister und Träumer. Sie stehen mit Zahlen auf Kriegsfuß und sind der Albtraum jedes Buchhalters, wenn sie mit ihrer Schuhschachtel voller Belege an der Tür klingeln.

Die gröbsten fünf Fehler von Freelancern in der Buchhaltung sind hier zusammengestellt, wenn Sie den jeweiligen Links folgen, finden Sie Tipps, wie Sie diese Fehler vermeiden können und Licht ins Dunkel Ihrer Kartons bringen.

Fehler 1: Den Kopf in den Sand stecken.
Fehler 2: Nur das absolute Minimum machen.
Fehler 3: Zuwenig abrechnen.
Fehler 4: Die Ablage vertagen.
Fehler 5: Die Kosten aus dem Ruder laufen lassen.

In Anlehnung an: blog.supertext.ch -Vielen Dank.

Fehler 1: Den Kopf in den Sand stecken.
Gerade zu Beginn der Freelancer-Tätigkeit ist es leicht, das Thema Buchhaltung einfach auszublenden und sich voll und ganz auf das eigene Schaffen zu konzentrieren. Wer tut, was er am besten kann und glaubt, damit werde schon alles gut, tut sich allerdings keinen Gefallen.
Mit der Leer-Tisch-Methode oder der Eisenhower-Methode können Sie Ihre Zettelwirtschaft systematisch angehen und abarbeiten. „Fassen Sie jedes Papier nur einmal an“ und weitere hilfreiche Faustregeln finden Sie hier.Fehler 2: Nur das absolute Minimum machen.
Wer seine Finanzen nur am Ende des Jahres kontrolliert, muss mit bösen Überraschungen rechnen. Dazu kommt die permanente Ungewissheit, die an einem nagt. Das zehrt bei manchem kreativen Einzelkämpfer an der Schaffenskraft.
Es lohnt sich allerdings, einen vertrauenswürdigen Buchhalter zu beschäftigen oder sich selbst zu einem festen Tag im Monat hinter das Rechnungswesen zu zwingen.
Lesen Sie hier weiter, wie Rituale und „Fiese Fristen“ Ihnen dabei helfen können.

Fehler 3: Zu wenig abrechnen.
Viele Freelancer stehen beim Abrechnen komplett im Wald und verhalten sich beim Offerieren wie junge Rehe vor dem Gewehrlauf. In Erwartung größter Widerstände setzen sie ihre Tarife viel zu tief an und wundern sich, wenn der Kunde ohne Umschweife akzeptiert. Das Gefühl man hätte für den Job mehr verlangen können, demotiviert für große Taten.
Wer sich bei Kollegen oder Branchenverbänden schlau macht weiß z.B. dass jemand, der in Deutschland Logos pixelt oder Headlines fabriziert mit 70 € in der Stunde nicht verkehrt liegt.
Erfahren Sie hier mehr dazu, wie Sie Ihre Arbeitszeiten managen können und errechnen Sie sich hier angemessene Stundensätze.

Fehler 4: Die Ablage vertagen.
Auch keine Ablage ist eine Organisationsform. Allerdings eine, die das Unwohlsein schürt und die Kreativität hemmt. Verschaffen Sie sich Entspannung, indem Sie die Sache aktiv angehen.
Ablage ist sicher kein Thema, um abends in der Bar zu punkten, entlässt Sie aber früher aus dem Projekt Buchhaltung um einen Trinken zu gehen.
Allein schon durch die Struktur Ihrer realen und virtuellen Ordner können Sie sich das Leben erheblich erleichtern –hier finden Sie einige Hilfen.

Fehler 5: Die Kosten aus dem Ruder laufen lassen.
Viele Freelancer, vor allem Grafiker, abonnieren teure Hochglanzmagazine, die sie doch nie lesen, beschäftigen eine PR-Agentur, die sich ins Fäustchen lacht, kaufen den modernsten Farblaser und präsentieren trotzdem alle Layouts am Computer.
Auch ohne ausschweifenden Lebensstil kann man erstaunlich viel Geld verballern.
Neben der Kontrolle der aktuellen Kosten lohnt es sich auch, kommende Kosten zu planen. Damit einen die nächste Rezession nicht auf dem linken Fuß erwischt.
Hier können Sie Ihre Jahresplanung mit einer Rentabilitätsvorschau verfeinern oder Ihren benötigten Stundensatz errechnen.

Weitere Tipps erhalten Sie auf unserer Homepage und bei den Seminaren, die tagwerk in Kooperation u.a. mit dem Werkheim Hamburg anbietet.

Nächster Termin:
»Spass bei der Buchhaltung!« Einführung in die tagwerk Software am 17.11.2011
Information hier
Anmeldung hier

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One Response to Top 5 Fehler von Freelancern in der Buchhaltung

  1. […] Fehler werden in unserer Gesellschaft im Allgemeinen als etwas Negatives angesehen, als etwas, das es zu vermeiden gilt, etwas, dessen man sich schämen muss. In der Uni werden einem Fehler von der Gesamtpunktzahl abgezogen, in Investment-Banken vom Bonus, in der Politik vom Charakter. Obwohl heute jeder anpreist, wie wichtig ihm Feedback und offene Kommunikation sei, ist es einem wohl auch deshalb so unangenehm, jemanden auf einen Fehler, eine Tat abweichend von „der Norm“ hinzuweisen. […]

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