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Lohnt sich Suchmaschinenoptimierung für Freiberuflerinnen und Freiberufler ?

on August 12 | in 3 tagwerktipps, 6 Gastbeiträge | by | with 1 Comment

Was ist SEO?

Wie die Suchmaschinenoptimierung für Freiberuflerinnen und Freiberufler genau umgesetzt werden kann, werden wir für dich hier Schritt für Schritt darlegen. Durch Suchmaschinenoptimierung, oder kurz SEO, werden Webseiten für Suchmaschinen wie Google oder Ecosia so optimiert, dass sie einen höheren Rang in der organischen Suche einnehmen. Die organische Suche ist eine der wichtigsten Möglichkeiten wie Menschen Inhalte online entdecken, somit kann ein höheres Ranking zu einem Anstieg der Besucherzahlen, meist Traffic genannt, auf einer Website führen.

Bei Google und anderen Suchmaschinen werden auf der Ergebnisseite häufig bezahlte Anzeigen oben auf der Seite angezeigt. Darauf folgen die organischen Suchergebnissen. Diese Ergebnisse werden als „organischer Such-Traffic“ bezeichnet. Damit wird dieser Traffic von der bezahlten Suche unterschieden. Hier spricht man von Suchmaschinenmarketing (SEM) oder Pay-per-Click Werbung (PPC).


Die Vorteile von Suchmaschinenoptimierung für Freiberuflerinnen und Freiberufler


Die Suchmaschinenoptimierung ist ein wichtiger Bestandteil des Online-Marketings, da die Suche eine der wichtigsten Möglichkeiten ist, Benutzer im Internet anzusprechen. Suchergebnisse werden in einer geordneten Liste präsentiert, und je weiter oben eine Website auf dieser Liste stehen kann, desto mehr Traffic wird die Website tendenziell erhalten. Bei einer typischen Suchanfrage erhält das Ergebnis Nummer eins beispielsweise 40 – 60 % des gesamten Traffics für diese Suchanfrage, während die Ergebnisse Nummer zwei und drei deutlich weniger Traffic erhalten.

Nur 2–3 % der Suchenden klicken über die erste Seite der Suchergebnisse hinaus. 

So kann selbst eine kleine Verbesserung in den Suchmaschinenrankings dazu führen, dass eine Website mehr Traffic erhält und so für potenziell mehr Aufmerksamkeit und in der Folge Umsatz sorgt. Deswegen versuchen viele Unternehmen und Websitebesitzer, die Suchergebnisse so zu verbessern, dass ihre Website auf der Suchergebnisseite (SERP) höher angezeigt wird als ihre Konkurrenten. Hier kommt SEO ins Spiel.

Der Hauptunterschied zwischen SEO und bezahlter Werbung besteht darin, dass SEO eine „organische“ Platzierung ist. Das bedeutet, dass du nicht dafür bezahlen musst, um in den Suchergebnissen zu erscheinen. Anders gesagt, bedeutet Suchmaschinenoptimierung, dass ein Online-Inhalt so optimiert wird, dass er von Suchmaschinen wie Google ganz oben auf der Seite angezeigt wird, wenn jemand nach einem bestimmten Keyword sucht. Die Mehrheit der Online-Suchen, etwa 76 Prozent, beginnen mit einer Suchmaschine wie Google.

Just do it. Es hilft nichts, wenn du die Strategie festgelegt hast, heißt es sie auch umzusetzen.

SEO-Strategien: Black Hat oder White Hat?


Wenn es um SEO geht, wird das Streben nach schnellen Gewinnen oft als „Black Hat SEO“ bezeichnet. Wer Black Hat SEO betreibt, der neigt dazu hinterhältige Taktiken wie Keyword-Stuffing und Link-Scharping anzuwenden, um schneller zu ranken. Kurzfristig mag das funktionieren und es kann dir auch ein paar Besucher auf die Website bringen, aber nach einer Weile wird vermutlich die Website von Google abgestraft oder sogar auf die schwarze Liste gesetzt. Sie wird nie wieder auf den vorderen Plätzen landen!

White Hat SEO ist sicher der richtige der Weg, um ein nachhaltiges Online-Geschäft aufzubauen.

Bei White Hat SEO konzentrierst du dich auf dein Publikum. Du bist bestrebt, deinen Besuchern den bestmöglichen Inhalt zu bieten und ihn leicht verständlich zu machen. Deshalb musst du deinen Text so optimieren, dass diese bei Google besser platziert wird und mehr Besucher auf deine Beiträge aufmerksam werden. Der Leser soll aber auch durch deinen Text einen Mehrwert bekommen. Er muss daher gut strukturiert und leicht zu lesen sein. Um besser zu verstehen, wie du deine Inhalte in den Suchmaschinen gut platzieren kannst, musst du zunächst verstehen, wie die Suchmaschinen funktionieren.


Wie Suchmaschinenoptimierung für Freiberuflerinnen und Freiberufler funktioniert


Suchmaschinen wie Google verwenden einen Algorithmus oder eine Reihe von Regeln, um zu bestimmen, welche Seiten bei einer bestimmten Suchanfrage angezeigt werden sollen. Diese Algorithmen sind extrem komplex geworden und berücksichtigen Hunderte oder sogar Tausende verschiedener Ranking-Faktoren, um die Rankings deiner Seiten zu bestimmen. Es gibt jedoch drei Kernmetriken, die Suchmaschinen auswerten, um die Qualität einer Website und ihr Ranking zu bestimmen:

Inhalt

Neben den Links analysieren Suchmaschinen auch den Inhalt einer Webseite, um festzustellen, ob er für eine bestimmte Suchanfrage relevant ist. Ein großer Teil der SEO Arbeit besteht darin, Inhalte zu erstellen, die auf die Keywords ausgerichtet sind, nach denen die Benutzer von Suchmaschinen suchen.

Links 

Links von anderen Websites spielen eine Schlüsselrolle bei der Bestimmung des Rankings einer Website bei Google, Ecosia und anderen Suchmaschinen. Der Grund dafür ist, dass ein Link als Qualitätsvotum von anderen Websites angesehen werden kann, da Website-Eigentümer wahrscheinlich nicht auf andere Websites verlinken, die von schlechter Qualität sind. Websites, die Links von vielen anderen Websites erhalten, gewinnen in den Augen von Suchmaschinen an Autorität, die von Google als „Page Rank“ bezeichnet wird.

Technische Faktoren 

Die dritte Kernkomponente von SEO sind die technische Faktoren. Da Webseiten in HTML geschrieben sind, kann sich die Struktur des HTML-Codes auf die Fähigkeit einer Suchmaschine zur Bewertung einer Seite auswirken. Das Einfügen relevanter Schlüsselwörter in den Titel, die URL und die Kopfzeilen der Seite und das Sicherstellen, dass eine Website gecrawlt werden kann, sind Maßnahmen, die Websitebesitzer ergreifen können, um die SEO ihrer Website zu verbessern.

Der Prozess der Suchmaschinenoptimierung beinhaltet die Optimierung jeder dieser Kernkomponenten, um in den Suchergebnissen einen höheren Rang einzunehmen.


On-Page Optimierung und Off-Page Optimierung


Oft wird die Suchmaschinenoptimierung auch in On-Page Optimierung und in Off-Page Optimierung eingeteilt.

On-Page Optimierung

Die On-Page Optimierung beschreibt eine Reihe von Aktionen, die auf der Website selbst durchgeführt werden. Die wichtigsten Punkte sind die Suche Keywords und Keyword-Phrasen, die für das Thema deiner Website relevant sind. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Erstellung eines hochwertigen Contents. Die technischen Aspekte der On-Page Optimierung umfassen die Erstellung von Metatags, die Optimierung der Bilder, die Verbesserung der HTML Codes, eine Bereitstellung einer Sitemap und die Verbesserung der Ladegeschwindigkeit, 

Off-Page Optimierung

Bei der Off-Page Optimierung geht es darum, deine Website für Suchmaschinen so zu optimieren, dass diese indexiert und bei der Suche höher als andere Websites eingestuft werden kann. Dies geschieht hauptsächlich durch den Aufbau einer hochwertigen Backlinkstruktur.


Die Keyword-Recherche


Suchmaschinenoptimierung-SEO-Keywords
Die Keyword-Recherche sollte immer der Ausgangspunkt einer relevanten SEO Strategie sein.

Hier solltest du untersuchen, für welche Keywords eine Website bereits rankt, für welche Keywords Wettbewerber ranken und nach welchen anderen Keywords potenzielle Kunden suchen. Die Identifizierung der Begriffe, die Suchende in der Google-Suche und anderen Suchmaschinen verwenden, gibt dir einen Aufschluss darüber, welche vorhandenen Inhalte zu optimieren sind und welche neuen Inhalte erstellt werden sollten.


Content-Marketing


Sobald relevante Keywords gefunden wurden, kommt Content-Marketing ins Spiel. Dies kann die Aktualisierung vorhandener Inhalte oder die Erstellung brandneuer Inhalte sein. Da Google und andere Suchmaschinen immer größeren Wert auf qualitativ hochwertigen Content legen, ist es wichtig, überzeugende Inhalte zu erstellen, die eine positive Benutzererfahrung bieten und die Chance haben, in den Suchmaschinenergebnissen höher zu ranken. Gute Inhalte haben auch eine größere Chance, in den sozialen Medien geteilt zu werden. Sie können dir oft auch wertvolle Backlinks bringen. Die wichtigsten Rankingfaktoren sind hier sind neben der Qualität auch die Länge des Textes und die Keyworddichte.

Die Länge des Textes

Wie lang soll ein Text sein? Diese Frage kann nicht allgemein beantwortet werden. Wichtig ist, dass dein Text zumindest 300 Wörter hat. Kürzere Texte werden von Google oft als „Thin Content“ eingestuft. Obwohl Google die Länge eines Textes nicht als Ranking Faktor bezeichnet, haben verschiedene Untersuchungen gezeigt, dass längere Texte fast immer besser ranken. Dies liegt meist daran, dass mit längerem Texten auch mehr Keywords und vor allem mehr Inhalt abgedeckt werden kann. Allerdings sind gute Schreibfähigkeiten erforderlich, um längere Artikel interessant zu gestalten. Wenn du einen minderwertigen Text mit 10.000 Wörtern oder mehr erstellst, wird dieser in der Regel schlechter als ein hochwertiger Text mit etwa 2000 Wörtern ranken. Untersuchungen der renommierten SEO Seite MOZ haben gezeigt, dass die ideale Textlänge für Blogpost bei einer Länge von 1,350-2,400 Wörtern bzw. bei einer Lesezeit von 7 Minuten liegt. Viele weitere Untersuchungen haben, egal, um welche Branche es sich handelt, haben dies bestätigt.

Du kannst einen Blogpost mit einer Länge von 10,000 Wörtern erstellen – wenn die Qualität nicht stimmt, wird er auch nicht auf Google ranken!

Die Keyworddichte

Die Keyworddichte gibt an, wie oft ein Keyword in einem Text vorkommen sollte. Sie sollte maximal drei Prozent betragen. Ist sie zu hoch, kann das von den Suchmaschinen Keywordspamming oder Keyword Stuffing interpretiert werden. Meist wirkt bei hoher Keyword Dichte der Text auch unnatürlich. Ideal hat sich bei Texten von bis zu 500 Wörtern eine Keyworddichte von 2 % und bei längeren Texten eine Keyworddichte von etwa 1 % und darunter bewährt. Das bedeutet bei einem 500 Worte Text kann das Keyword bis zu 10 Mal verwendet werden und bei einem Text mit etwa 2000 Wörtern etwa 20 Mal. Hier zählt nicht nur das eigentliche Keyword, sondern auch Longtail Keywords oder Variationen der Schreibweise, wenn dies der Lesefluss erfordert.

idf/wdf Technik

Vermehrt wird statt mit der Keyworddichte auch mit der idf/wdf Technik gearbeitet. Die idf/wdf Optimierung ist eine Technik, mit der die optimale Gewichtung von Schlüsselwörtern in einem bestimmten Inhalt bestimmt wird. Diese Technik hilft dir, dich für die wichtigsten Wörter zu entscheiden, die in deinem Inhalt aufgenommen werden sollten. Idf steht für Inverse Document Frequency. Diese Metrik wird verwendet, um die Wichtigkeit jedes einzelnen Wortes in einem Dokument oder Text zu bestimmen. Je höher der idf Wert, desto wichtiger wird dieses Wort. WDF steht für Weighted Document Frequency und bezieht sich darauf, wie oft und wie oft dieses Wort in früheren Dokumenten oder Texten gesehen wurde. Es gibt einige Tools, mit denen du den Wert deiner idf/wdf Optimierung messen kannst.


Technische On-Page Optimierung


On-Page Faktoren können enorme Vorteile für das Ranking haben, sie unterliegen letztlich  vollständig deiner Kontrolle. Gängige On-Page Optimierungstechniken umfassen das Optimieren der URL der Seite. Das Hauptkeyword sollte unbedingt in der URL enthalten sein. Also nicht https://mein-blog.de/post4543237 sondern bspw. https://www.mein-tagwerk.de/tagwerk/online-buchhaltung-fuer-freiberufler/

Bei den Google-Suchergebnissen erscheint der Titel in blauer und fetter Schrift ganz oben. Die URL wird grün und der Meta Description oder Meta-Beschreibung ist darunter in schwarz zu sehen. Die ideale Länge des SEO Titels liegt zwischen 60 und 70 Zeichen. Hier sollten 70 Zeichen keinesfalls überschritten werden. Längere Titel werden von den Suchmaschineneinfach abgeschnitten. Das Hauptkeyword soll im Titel enthalten sein. Der Title Tag fällt am meisten auf. Die Meta Description soll User über Google auf deine Seite bringen, Schreibe hier einen vernünftigen Text mit dem wichtigsten Keyword mit etwa 165 Zeichen

Die wichtigsten Keywords sollte auch im alt-Attribut der Bilder verwendet werden. Das alt-Attribut ist gewissermaßen eine kurze Beschreibung des Bildes für die Suchmaschinen.

Optimierung der Seitenarchitektur

Einige der wichtigsten Punkte der Suchmaschinenoptimierung für Freiberuflerinnen und Freiberufler sind externe Links. Du solltest jeden Beitrag mit 2 – 3 anderen, relevanten Artikeln oder Seiten deiner Webseite verlinken. Interne Links sind ebenfalls ein wichtiger Punkt bei jeder SEO Arbeit. Hier kannst du auf bereits bestehende Beiträge in deinem Blog verlinken. Wichtig ist auch die Verwendung eines relevanten Ankertexts. So kann das Ranking einer Seite für bestimmte Begriffe verbessert werden. 

XML Sitemap

Stelle den Suchmaschinen eine XML-Sitemap zur Verfügung. Das hilft besonders bei größeren Seiten den Spydern der Suchmaschinen, alle Seiten der Website zu finden und zu crawlen.

Semantisches Markup

Beispielsweise Schema.org wird verwendet, um die Bedeutung hinter dem Inhalt einer Seite zu zeigen. Es hilft dir dabei, ein Thema und die Art des Contents auf einer Seite schnell zu beschreiben. Die Verwendung von semantischem Markup kann dazu beitragen, dass Rich Snippets auch auf der Ergebnisseite des Suchbegriffes angezeigt werden. Das kann etwa ein zusätzlicher Text, Bewertungssterne und sogar ein Bild sein. Google gibt zwar an, dass Rich Snippets keinen direkten Einfluss auf das Ranking haben. Sie können aber die Klickrate oder CTR verbessern, was zu einem Anstieg des organischen Verkehrs führt.

Die Ladegeschwindigkeit

Um eine zufriedenstellende User Experience zu erzielen, sollte die Ladezeit möglichst kurz sein. Eine Webseite sollte in zwei Sekunden oder kürzer laden. Liegt sie unter einer Sekunde, ist das ein hervorragender Wert. Es hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, wie schnell deine Webseite lädt. Die Ladegeschwindigkeit deiner Seite kannst du testen, ein entsprechendes Tool ist in unserer Liste am Ende aufgeführt. Unserer Erfahrung nach ist genau das eine sehr wirksame Massnahme, um Suchmaschinenoptimierung für Freiberuflerinnen und Freiberufler effektiv zu verbessern.

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Je schneller, desto besser. Eine gute Ladegeschwindigkeit macht Freude. Foto: Yan Krukov

Der Linkaufbau bei der Suchmaschinenoptimierung


Da Links von externen Websites, im SEO-Jargon „Backlinks“ genannt, einer der wichtigsten Ranking-Faktoren bei Google und anderen großen Suchmaschinen sind, ist das Erhalten hochwertiger Backlinks einer der wichtigsten Hebel, um deine Seite besser zu ranken.

Je mehr hochwertige Backlinks eine Seite hat, desto populärer scheint diese zu sein. Google Logik, check!

Es gibt einige Möglichkeiten, Backlinks zu erhalten. Du kannst gute Inhalte bewerben, eine Beziehung zu anderen Webmastern aufbauen und Websites bei relevanten Webverzeichnissen einzureichen. Dabei ist es wichtig hochwertige Backlinks zu erhalten. Das sind Links von gut rankenden Seiten. Minderwertige Links, etwa von sogenannten „Linkschleudern“ bewirken das Gegenteil. Google kann deine Seite im Ranking zurückstufen oder sogar aus den Ergebnisseiten der Suchmaschinen verbannen.


SEO in der Praxis


Das klingt alles auf den ersten Blick ziemlich verwirrend und kompliziert, aber in der Praxis sind nur einige Schritte für eine effektive Suchmaschinenoptimierung für Freiberuflerinnen und Freiberufler notwendig, vor allem wenn du mit WordPress arbeitest.

Schritt 1 – Installiere die wichtigsten Plug-ins

Das kostenlose SEO Plug-in von Yoast hilft dir bei der On-Page Optimierung. Es zeigt dir, ob die Länge des Textes O. K. ist, ob die Metatags richtig gesetzt wurde und ob die Keyworddichte stimmt. Außerdem beurteilt das Plug-in, ob dein Text lesbar ist. Es wird ein Ampelsystem verwendet und es sollten, wenn möglich, beide Ampeln grün zeigen.

Ein Cache Plug-in ist ein unverzichtbares WordPress-Plug-in. Es hilft dir, die Leistung der Website zu steigern und die Zufriedenheit der Benutzer zu steigern. Du kannst etwa das kostenlose Plug-in WP-Supercache verwenden. Deine Seite wird wesentlich schneller laden, ohne einen Code im Theme oder in den .htaccess-Dateien zu ändern.

Bilderoptimierung. Zu große Grafikdateien sind ein weiterer Faktor, der die Ladezeit stark verlängern kann. Hier gibt es einige Plug-ins, die die Bilder mit einem Klick optimieren. Es gibt hier einige kostenlose Plug-ins, wie den ewww.image Optimizer.

Schritt 2 – Die Suche nach dem besten Keyword

Das ist ein essenzieller Teil der SEO Optimierung.  Neben vielen, teilweise recht teuren Tools, gibt es einige kostenlose Alternativen, mit denen du ohne Investition starten kannst.

Schritt 3 – Erstelle einen hochwertigen Text

Nicht umsonst heißt es „Content is King“. Das ein essenzieller, aber auch der zeitaufwendigste Teil jeder SEO Arbeit. Wenn du diesen Schritt auslagern möchtest, kannst du Freelancer über Fiverr oder Textbrooker um wenig Geld anheuern.

Schritt 4 – Sende den Text zu Google

Sende den Text zur Google Searchkonsole und zu verschiedenen Social-Media-Plattformen. Dafür gibt es einige, teils kostenlose WP-Plugins wie etwa Blog2Social.

Schritt 5 – Baue Backlinks auf

Dieser Teil ist etwas aufwändiger, Strategie, Zeit und Konsequenz sind hier erforderlich.

Die Kosten

Du arbeitest bei der Suchmaschinenoptimierung für Freiberuflerinnen und Freiberufler großteils mit kostenlosen Tools und Plug-ins. Wenn du einige Schritte auslagern möchtest, können dir Kosten entstehen, die sich aber im 2 oder niederen dreistelligen Bereich bewegen werden.

Der Zeitaufwand

Für die Installation und Einrichtung der empfohlenen Plug-ins wirst du etwa 3 – 4 Stunden aufwenden müssen. Eine effektive Keywordrecherche dauert etwa 1 – 2 Stunden. Die solltest du bei jedem neuen Blogpost durchführen. Rechne für die Texterstellung inklusive Recherche mit etwa 1 Stunde für 300 Worte. Eine weitere Stunde wirst du für die Erstellung der Grafiken und deren Bearbeitung benötigen. Plane außerdem noch etwa ein bis zwei Stunden pro Woche für den Aufbau von Backlinks ein.

Suchmaschinenoptimierung-SEO
Suchmaschinenoptimierung ist für Freiberuflerinnen und Freiberufler anstregend, ja. Aber es lohnt sich für dich. Foto: Julia Larson

Fazit


Kurz gesagt: Die Mühe lohnt sich in der Regel! Auch wenn die Optimierung deiner Seite für Suchmaschinen eine nicht ganz einfache Arbeit ist, werden deine Bemühungen Früchte tragen. Es erfordert neben dem grundlegenden Fachwissen auch einige Zeit, klar. Die Ergebnisse deiner Bemühungen sind meist erst nach Wochen, oft sogar erst nach Monaten sichtbar. Wenn deine Seite aber bei einem gesuchten Keyword an guter Position platziert ist, bringt dir das viel Traffic und interessierte Besucher. Das ist es letztlich, was für dich zählt!


Einige SEO Tools


Als technische Disziplin gibt es viele Tools und Software, die bei der Optimierung von Websites helfen. Nachfolgend findest du einige häufig verwendete kostenpflichtige und kostenlose Tools.

Die Google Search Console

Die Google Search Console, frühe als „Google Webmaster Tools“ bekannt, ist ein kostenloses Tool, das von Google bereitgestellt wird. Es ist ein Standardtool im SEO-Toolkit. Sie stellt Ranking und Traffic-Berichte für Top-Keywords und -Seiten bereit und kann dir dabei helfen, technische Probleme vor Ort zu identifizieren und zu beheben.

Der Google Ads Keyword Planner

Der Keyword Planner ist ein weiteres kostenloses Tool, das von Google als Teil des Google Ads-Produkts bereitgestellt wird. Obwohl es für die bezahlte Suche entwickelt wurde, kann es ein großartiges Tool für SEO sein, da es Keyword-Vorschläge und ein Keyword-Suchvolumen liefert, was bei der Keyword-Recherche hilfreich sein kann.

Ermittlung der Ladegeschwindigkeit

Auch hier stellt Google mit Pagespeed ein kostenloses Tool zu Verfügung. Es prüft nicht nur die Ladegeschwindigkeiten auf Desktop PC und mobilen Geräten, es zeigt Schwachstellen der Seite an und gibt dirTipps, wie du diese beheben kannst.

Backlink-Analyse-Tools

Es gibt eine Reihe von Link-Analyse-Tools, die beiden wichtigsten sind AHREFs und Majestic. Tools zur Backlink-Analyse ermöglichen es den Nutzern zu analysieren, welche Websites auf die eigene Website oder die Websites von Wettbewerbern verlinken, und können verwendet werden, um während des Linkaufbaus neue Links zu finden.

SEO-Plattformen

Es gibt viele verschiedene SEO-Plattformen, auf denen viele der Tools zu finden sind, die man zur Optimierung von Websites benötigt. Einige der beliebtesten sind Moz, BrightEdge, Searchmetrics und Linkdex. Diese Plattformen verfolgen Keyword-Rankings, helfen bei der Keyword-Recherche, zeigen dir On Page- und Off-Page Fehler an. Sie helfen bei viele weiteren Aufgaben im Zusammenhang mit SEO Problemen.

Soziale Medien

Die meisten Social-Media-Websites haben keinen direkten Einfluss auf SEO, aber sie können ein gutes Werkzeug sein, um sich mit anderen Webmastern zu vernetzen und Beziehungen aufzubauen, die zu Möglichkeiten zum Linkaufbau und Gastbeiträgen führen können. Nutze hier dein Netzwerk für deine Suchmaschinenoptimierung für Freiberuflerinnen und Freiberufler.

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One Response to Lohnt sich Suchmaschinenoptimierung für Freiberuflerinnen und Freiberufler ?

  1. […] daher musst du deine Inhalte für den YouTube-Algorithmus optimieren, genau, wie du es auch für Google […]

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